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Gedichte gedachte Körper geheime Lustversteckter Wunsch entgegne dem Verlangen erfülle und vergehe wünsche um zu glauben entrichte den Preis und beginne die Reise ins Land der Sinne ein Weg ins Innerste du entschwindest in meiner Vorstellung die Gegenwart noch immer greifbar nah kein Schmerz, der mich dir entfremdet kein Sinn, der mich verweht ich tauche ein in dich tiefer, als mein Verstand es offenbarte entsinne mich keiner Rückkehr das Vergangene niedergeschrieben auf einem vergilbten Blatt Papier, welches soeben entflammt und zu warmer Asche zerfällt Wege ins Nichts ein Traum im Inneren Gefangene der Außenwelt keine Frage die das Geschehene entstellt irgendwo im nirgendwo wir verlassen vertraute RegionenWorte entfalten ihre Wirkung nur ohne offensichtliche Bedeutung gib mir keine Antwort vergesse was bisher geschah du siehst nur, wenn Deine Augen verbunden es ist nicht einfach vernichte Erinnerung der Schmerz wird Dich führen entsage dem Vertrauten erfahre die Außenwelt aufs Neue erlebe die Schatten wie nie zuvor die Nacht schickt ihre Boten um Dich zu empfangen folge der Einladung und atme die kühle Luft ich schmecke Dich ein anderer Sinn umgibt das Innere meines Schädels und der Tag verwelkt zu grauer Asche eine neue Sprache erlernt, ohne auch nur eine Silbe vernommen zu haben die Tür verschlossen, doch ich sehe hindurch du wirst mich begrüßen, jenseits des Raumes meine Kontur überschreitet die Schwelle meine Hand ertastet Deinen Körper, doch die Berührung nur Illusion ein Kuss endet im Nichts Begierde nach fremder Gegenwart Leidenschaft ? viel weniger als Nähe Lust gestillt ? ich trinke Deine Gedanken Körper und Geist Trennung erscheint nutzlos obwohl dennoch gewollt Kommunikation ein Rausch in vielen Farben Sprechen lähmt die Vorstellung ... du gibst preis und die Anderen konsumieren ... du schweigst, doch ihr Flüstern verstummt nicht ... du schreist, Geräusche tragen Deinen Willen ... du zweifelst und kein Gefühl wert ihm zu vertrauen Fragen - Antworten ohne Befriedigung Verlangen - Leere umgibt den Körper Verlust - Wärme verwandelt sich in wohl vertraute Angst wer möchte folgen? bist du bereit zu geben? Isolation - mein Traum von Stille Isolation die Gedanken kreisender Sinn betäubt dein Körper verharrt Bewegung ein Feind Berührung längst vergessen es gibt keine Wahrheit der Moment betrügt die Wahrnehmung Vergangenheit aufgereiht und strukturiert Gewissheit kein Gut des vertrauten Morgens bist Du überzeugt? Michael Bammes © 1999 by Bammes, Michael |
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