AO

wandertest du schon ein weilchen
durch staubige herztaeler und
die schwarzen felder der qual

rief immer wieder dich
hinauf in den himmel
mondes kuehler strahl

    [x]

darunter
mit worten:

    bunten,
    freien,
    vergeblichen,
    schufst du dir
    ein zelt
    gegen alle
    winde
    des lebens

.
	.
		.

es wurde
die nacht

    so alt
    so tief
    so einsam

einmal,
ein letztes mal
traf dich
mondes ruf:

    ihm folgend
    bist auch du

    stern geworden.

stern leuchtet.


© 2006 by Arne-Wigand Baganz








seelengruende - Gedichte von Arne-Wigand Baganz


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