weltenruhe

weltenruhe erstrebend:
	so gruendet er sein reich
		aus reinem geist
		ohne ende...

    und den koerper,
        nur huelle,
        von sich
        	getrennt,
        setzt er
	fuß um fuß,
		meidend die gar
		zu grellen sterne,
	dichter heran
		an das
		irgendwo,
		das ist
		leerste leere
	und
		vollste fuelle
		in einem,
		
		licht und dunkel
			zusammen:
				das ganze;

	dieser er:
		geworden ein
		namenloser,
		kein ruf
		kann ihn treffen,
		taub ist
		das kosmische
		ohr.

	du siehst ihn nicht fliegen -
		er fliegt und fliegt;
	du siehst ihn nicht ruhen -
		und er ruht und ruht;
		er fliegt und ruht
		und er fliegt und ruht
	durch die
welten.


© 2006 by Arne-Wigand Baganz








seelengruende - Gedichte von Arne-Wigand Baganz


die besten gedichte aus 5 jahren anti-literatur
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- arne-wigand baganz

92 Seiten. EUR 10,- ISBN 3-8334-1226-7

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