sommerszene mit passer montanus

atmet er den brand der felder, schaut er die schwer rollende umweizung, hoert er das jammern der aehren, die werden verzehrt von flammen. wer ist er? der freche sperling. er heißt, was geschieht, gut. so steht es als klares bild hinter dunklen augen. da, sieh doch, er hinkt so schwer durch den staub, ward verletzt erst die tage vom nimmerschwindenden apfelregen des grellen august. was fuer eine gruene, was fuer eine rote uebertreibung! gelb ziehen die wolken, weiß steht die sonne und feldsteine schweigen. es kommt von den huegeln ein schnitter, kommt als raecher bewaffnet daher, waechst und waechst aus dem hintergrund: hervor. aaaaber ha-halt! es war doch wirklich nicht der sperling, der feuer legte. zu spaet, zu spaet. ach, armes voeglein, mein armes voeglein...


© 2006 by Arne-Wigand Baganz


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seelengruende - Gedichte von Arne-Wigand Baganz


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92 Seiten. EUR 10,- ISBN 3-8334-1226-7

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