Die verwirrte Ratte
Hungrige Ratte,
du wirst niemals satt,
deine Augen sehn nur,
was dein Magen nicht hat.
Sie saugen nur Ahnungen in sich hinein,
das Eis ist verborgen im süßen Schein.
Schwarze Ratte, verfilzt ist dein Fell,
dein Geist ist zerrissen,
weiß nicht, was er will.
Du wirst niemals finden,
was dich betrübt,
es ist deine Seele,
die in dir so glüht.
Sterbende Ratte,
dein Blut tränkt das Licht,
gebietet mir Ehrfurcht,
bis alles zerbricht.
Meine Augen - sie trinken die sickernde Flut,
meine Zunge - sie schmeckt nur eisige Glut.
© 2000 by Saijhata
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