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Fall und Untergang

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Kommt nur ein Windhauch,
fällt er zu Boden und steht
nicht wieder auf,
er jammert und klagt,
zahllose, weiße Tränen
durchziehen lau fließend
sein launiges Leidgesicht,
und er dreht den Kopf dann,
endliche Erlösung suchend,
nach links und rechts
auf der harten Erde –
in Schmutz und Staub.

Oh, seht ihn nur liegen!

Zwar vom drückenden 
Kummer ganz übermannt,
kriecht er doch
alsbald vorwärts, heran 
an den immer betörenden, 
rauschenden Strom 
seligen Vergessens,
der unerschöpflichen,
nimmer versiegenden 
Quellen entspringt.

Ach, seht ihn sich strecken!

Der glücklos Gefallene taucht jetzt
sein trauriges Haupt schwer 
wie die vielen Gefallenen,
die neben ihm 
lungern und lagern,
gleich Perlen abrupt
aufgetrennter Ketten,
in die reißenden,
in die stark
giftigen Fluten 

tief,
   tief,
      tief.


© 2025 by Arne-Wigand Baganz

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