Am Montagmorgen
In großzügigen Mengen
von Kirschbäumen verstreut
liegt beinahe kreisrund
weißes Konfetti
am über die Nacht
ausgekühlten Boden:
Leuchtende Gaben von Bäumen,
die – hager und weit
in den Himmel gewachsen –
selbst stetig nach
mehr Licht ringen.
Mehr Licht …
Wie viel zu weiche,
unbrauchbare Stecknadeln
ruhen daneben,
gelb mit grünlichem Schimmer,
Blüteninseln spitzen Ahorns –
ein über so und so viele Meter
ausgedehntes Archipelago.
Dauerregen verwandelt die
Bürgersteige und Straßen
allmählich in nasse,
zerbrochene Spiegel
von Höherem,
darin mit tiefen Blicken
zu erspähen wären:
Äste,
düstere Wolken
der eintönige Himmel.
An allem aber gehen die Schritte
zweier Beine wie getrieben vorbei,
während im Mund noch unangenehm
der saure bis bittere Geschmack
einer erst kürzlich erworbenen
Kaffeesorte hartnäckig haftet.
Billig, so singt es tröstend im Kopf,
jedenfalls war sie.
Aloha hey,
ruft plötzlich
ein Narr ohne Kappe
von irgendwoher,
aloha hey!
Die Arbeit mag kommen.
© 2026 by Arne-Wigand Baganz
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