Zeilen wie Hüllen, die, wenn man sie abzieht, vor einen stellen den Dichter und seine Zeit: Unverhüllt. Der Einsame, der die Gefährten im Krieg ließ, lebte weiter ein Leben, das sich mit ihm nicht mehr deckte. Er, in die Inkongruenz gestoßen, des Kummers Nimmersatt, webte Jahrzehnte streng gefügt die Worte zu stabilen Geländern, die minderten die Gefahr des steten Fallens. In vielen Versen gemalt eine unbeirrbare Feier des Verlässlichen: Bunte Natur, die nicht trügt, stellt das Leben her und wieder her, sie zeigt uns Flammenblumen, dunklen Efeu, Schmetterlinge, roten Mohn – so schuf der Dichter etwas, sich festzuhalten und das wie dichte Hecken wuchernd den Blick nahm auf den fortwährenden Schmerz, der doch immer wieder brennend daraus hervorstach. Fern wo, in keiner Zeit.