Frühling MMXXVI
Schnee und Eis,
die wochenlangen,
zähen Begleiter,
schmolzen mit dem ersten
großen Schlag der wieder
starken Sonne.
Wie schön sie wärmt
und Natur als auch
menschliche Seelen
anregt.
Erwachen.
Wachen.
Wachsen.
Der dunkle Splitt
auf den Bürgersteigen
der verwilderten Stadt
zeugt noch von
den lange, viel zu lange
dauernden harten Zeiten
gefährlicher Glätte.
Hell ist es jetzt, so hell,
und man hört bereits
den lieblichen Gesang
gelb leuchtender Kohlmeisen:
Zi-zi-bäh
zi-zi-bäh
Noch immer aber steckt Frost
in vielerlei Herzen!
Hu-hu-hu
hu-hu-hu
Machen gedämpft
die grauen Tauben.
Hu-hu-hu
© 2026 by Arne-Wigand Baganz
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