Aktuell
© 1999-2026 by Arne-Wigand Baganz

Ukraine  Eine Reise durch die Ukraine in 113 Gedichten  Ukraine

Frühling MMXXVI

Start > Lyrik > 2026

Schnee und Eis,
die wochenlangen, 
zähen Begleiter,
schmolzen mit dem ersten
großen Schlag der wieder 
starken Sonne.

Wie schön sie wärmt
und Natur als auch
menschliche Seelen
anregt.

Erwachen.
Wachen.
Wachsen.

Der dunkle Splitt
auf den Bürgersteigen
der verwilderten Stadt
zeugt noch von
den lange, viel zu lange 
dauernden harten Zeiten
gefährlicher Glätte.

Hell ist es jetzt, so hell,
und man hört bereits
den lieblichen Gesang 
gelb leuchtender Kohlmeisen:

Zi-zi-bäh
zi-zi-bäh

Noch immer aber steckt Frost 
in vielerlei Herzen!

Hu-hu-hu
hu-hu-hu

Machen gedämpft
die grauen Tauben.

Hu-hu-hu


© 2026 by Arne-Wigand Baganz

Vorheriges Werk:
« Platen in Syrakus
Nächstes Werk:
» Die Mandoline

Verwandte Texte

Noch ein Frühlingsgedicht
Ohne Frühlingsgedicht geht es einfach nicht: Auch wenn der Frühling zyklisch wiederkehrt und sich immer wieder ähnelt, ist er nie der gleiche. Deswegen schon kann er stets neu beschrieben werden. Zudem erlebt man ihn jedes Mal als ein veränderter Mensch.
Lyrik, 27.02.2023

friedlicher fruehling
zwischen allen graebern toent vogelsang der entrueckt den wanderer in leeren alleen unsichtbar
Lyrik, 17.04.2005

erneut
dass ich bald wenn die ewige wenn die eine wiederkehrt - wandere: erneut unter ihren strahl
Lyrik, 13.02.2006