Gänzlich vergessen sein will der Welt Gegenwart ihm / ihr / ihnen: All das laut Tönende, das Ungeschlachte, das maßlos Gewaltige, Gewalttätige, das Listige, Hinterlistige und Gemeine, die schier endlosen Schleichwege und Highways fortwährenden Strebens, die nimmersatte Sucht nach zerbrechlichem Ruhm und Erfolg, der stete Wechsel von call and response, das zittrige Zwiegespräch von Angebot und Nachfrage, das eifrige Dienen und harte Herrschen, das reibende Schnarren all der eingefetteten und nie ruhenden Räder der unzählbaren Werke, die unablässig neue, noch größere Zahlen und sonst nichts, sonst nichts produzieren; all die Untaten privat und staatlich organisierter Mordmaschinen, die laufen und laufen und das Ewiggleiche geistlos weiter am Leben, dem immer verletzlichen Leben erhalten, während sie doch nur töten, töten, töten – gänzlich vergessen sein will all das, gänzlich vergessen sein! Süßlich lockend rufen bisweilen noch die scheinbar goldenen Vergangenheiten, die Morgensonnen der Aufklärung, die Weisheiten der Eremiten, Mystiker, Weltreligionen! – durch all den Lärm, durch all das Getöse, und das sanfte Rot Hellas’ strahlt wärmend, ach so wärmend, unheimlich wärmend, bis in den heutigen tristen Tag hinein! Lockend, oh, so lockend tun sich auf die tiefen und kostbaren Schriften der Alten, der Älteren, der Ältesten: Zu Führungen, Verführungen, Entführungen bereit. Vergesst sie! Vergesst es! Vergesst nichts! Überhaupt nichts