1926 durchschwamm Gertrude Ederle als erste Frau den Ärmelkanal,
Deutschland trat unter maßgeblicher Beteiligung von Gustav Stresemann dem
Völkerbund bei und es gelang dem die Sowjetunion regierenden Georgier
Jossif W. Stalin, seine Herrschaft durch die Ausschaltung seiner
bedeutendsten politischen Gegner zu festigen, was weitreichende Folgen für
den weiteren Verlauf der Weltgeschichte haben sollte. Das sind nur drei
markante Ereignisse des Jahres, dem Hans Ulrich Gumbrecht, der von 1989 bis
2018 Professor für Literatur an der Stanford University gewesen ist, ein
ganzes Buch gewidmet hat. Es erschien bereits 2001. Das durch seinen
Autoren zum Ausdruck gebrachte Ziel des Werkes ist es, zumindest einige
seiner Leser vergessen zu lassen, dass sie nicht im Jahr 1926 leben.
Gelingt es ihm?
Ein Jahr am Rand der Zeit
Erst einmal jedoch stellt sich die Frage, warum der Autor genau das Jahr
1926 ausgewählt hat. In der Einleitung versucht er es darzulegen, aber
schauen wir stattdessen auf den Untertitel der deutschen Ausgabe, die wohl
die Neugierde etwaiger Leser erregen soll: “Ein Jahr am Rand der Zeit”.
Wenn es nur eine einzige Zeit gibt, dann kann 1926 kaum ihr Rand gewesen sein, denn bis zum heutigen Tage sind 100 weitere Jahre verflossen
– für den Suhrkamp-Verlag übrigens ein nachvollziehbarer Anlass, das Buch
im Herbst neu aufzulegen. Wie ist der Untertitel dann zu verstehen?
Vielleicht bezieht er sich auf das Jahr 1926 als Zwischenzeit: Der Erste
Weltkrieg lag bereits in einiger Ferne, vieles hatte sich wieder
normalisiert, war in ruhigere Bahnen eingekehrt: In Deutschland war die
Inflation vorüber und auch durch seine bereits erwähnte Aufnahme in den
Völkerbund gegen den anfänglichen Widerstand verschiedener Nationen schien
man nun friedlicheren Horizonten entgegenzuschreiten; andererseits zeichnet
sich die Machtergreifung der Nationalsozialisten und deren später in
Abstimmung mit Stalin gemeinsam begonnener Zweiter Weltkrieg noch nicht
konkret ab, obwohl Hitler seine Weltanschauung in “Mein Kampf” (1925)
bereits dargelegt hat; von den Hebeln der Macht jedoch trennen ihn noch
viele Jahre; dennoch ist die Zeit um das Jahr 1926 eine sehr bewegte:
Zahlreiche technische Neuerungen, insbesondere im Bereich der Mobilität und
Kommunikation, verändern den Alltag der Menschen, kulturelle Phänomene wie
Jazz und Tango erreichen eine ungeheure Popularität, was sie unserer Zeit
nicht unähnlich macht, wenn wir beispielsweise an durch KI gesteuerte
Soziale Medien, Elektromobilität und Drohnen denken, und es gibt auch
damals Bewegungen an den extremen Rändern des politischen Spektrums, die
danach trachten, die Herrschaft über ganze Gesellschaften zu gewinnen – in
einigen Ländern wie Russland und Italien ist es ihnen längst gelungen …
Ein Panorama des Abendlandes
Keinesfalls geht es in “1926” nur um Deutschland und die Länder, mit denen
es damals etwas zu tun hatte. Gumbrecht hat in seinem Experiment – und ein
erklärtes Experiment ist es – das ganze Abendland, zu dem bekanntlich auch
so verschiedene Orte wie New York, Paris und Buenos Aires gehören, in
seinen Fokus genommen. Erstaunlicherweise ist das Buch größtenteils
lexikalisch angelegt, es gibt Einträge von A bis V, von “Amerikaner in
Paris”, “Angstellte”, “Ausdauer” und “Automobil” über “Hungerkünstler”,
“Ingenieure” und “Jazz” bis “Tanz”, “Uhren” und “Völkerbund”. Diese
Einträge lassen sich isoliert und in beliebiger Reihenfolge lesen. Sie
verweisen im und nach dem Text auf jeweils andere Einträge, und nach der
Vorstellung von Gumbrecht könnte man sich anhand dieser Verweise durch sein
Buch arbeiten, muss also keinesfalls dem Alphabet / der natürlichen
Seitenordnung folgen. Ganz gemäß der um die Jahrtausendwende herrschenden
Begeisterung für das Internet, bringt Gumbrecht den dort gängigen Hyperlink
zurück in die analoge Welt, aus dem die zugrundeliegende Idee stammt.
Aufbau und Quellen
In den lexikalischen Einträgen unternimmt Gumbrecht den Versuch, das
jeweils durch den Titel gesetzte Thema durch beispielhafte historische
Ereignisse zu ergründen, oft greift er aber nicht nur auf Zeitungsartikel
und anderweitige non-fiktionale Aufzeichnungen, sondern auch auf
literarische Werke zurück, z.B. von Ernest Hemingway, Bertolt Brecht,
Thomas Mann oder D. H. Lawrence; selbst der damals längst in den
Kommunismus abgedriftete Johannes R. Becher kommt mit seinen 1926
erschienenen “Maschinenrhythmen” wiederholt zu rührenden Zitatehren. Über
die Länge des Buches merkt man, dass der Autor eine überschaubare Menge von
Materialien für seine Arbeit ausgewählt hat; es hat Gumbrecht, wenn es
bewusst geschah, offenbar auch nichts ausgemacht, manches Zitat mehrfach zu
verwenden, was zumindest mir beim Lesen ein wenig seltsam vorkam, aber
warum sollte man sich eigentlich nicht mit einem Zitat in einem
geschlossenen Textkörper mehrfach befassen?
Im zweiten Teil des Buches, das den Titel “Codes” trägt, geht es von den
punktuellen Betrachtungen (Dispositiven) des ersten Teils über in die
Fläche und ihre Verflechtungen. Die Unterkapitel tragen Titel wie
“Authentizität versus Künstlichkeit”, “Schweigen versus Lärm” und “Zentrum
versus Peripherie”. Das ist alles schön und erhellend zu lesen, wenn ich
das einmal so ganz flach beschreiben darf, und selbst wenn Gumbrecht in der
Einleitung behauptet, nicht viel Energie auf den Stil verwendet zu haben:
Davon habe zumindest ich nichts bemerkt. Gumbrecht ist immer geistreich und
schreibt mit einer Tiefe, die, wie es mir scheint, heute nur noch von den
wenigsten erreicht wird. “1926” ist somit ein positives Beispiel dessen,
was in Worten eigentlich möglich ist.
Kann man aus der Geschichte lernen?
Auf die “Codes” folgen in Gumbrechts Buch dann noch die
“zusammengebrochenen Codes”, bis sich der Autor am Ende einmal mehr dem
Nachdenken über sein eigenes Experiment zuwendet und dessen “Rahmen”
auslotet. Dazu gehört die kritische Auseinandersetzung mit einer
postmodernen US-amerikanischen Strömung der Geschichtswissenschaft (“Neuer
Historismus”), die das traditionelle Erzählen von Geschichte hinterfragte,
indem sie die Konstruiertheit erzählter Geschichte thematisierte, um im
nächsten Zug dann selbst wieder Geschichtserzählungen zu konstruieren –
nach Ansicht von Gumbrecht zumindest ein wenig im verwerflichen Sinne von
“Erfinden”; wobei doch in Bezug die Geschichte bisher immer eine der
wichtigsten Fragen gewesen war, was man aus ihr lernen könne. An das Lernen aus der Geschichte aber glaubt Gumbrecht selbst nicht
mehr, und wahrscheinlich hat er sogar ein ganz klein wenig Recht: Eine
Einzelperson kann sicherlich etwas aus der Geschichte lernen, z.B., dass
das Münchener Abkommen im September 1938 und die Zerschlagung der
“Rest-Tschechei” im März 1939 den Zweiten Weltkrieg begünstigten und damit
auch vorbereiteten, dass sich also das Appeasen eines aggressiven Diktators
nicht ausgezahlt, sondern im Gegenzug zu noch viel schlimmerer Gewalt
geführt hat. Der russische Raub der Krim und von Teilen des Donbas im Jahr
2014 war gewissermaßen eine Wiederholung von 1938/39 (und nicht von
Deutschland in den Jahren 1989/90, wie es die Kreml-Propaganda behauptet),
die, weil es der russische Aggressor so wollte und weil er glaubte, es sich
erlauben zu können, zur vollumfänglichen Invasion der Ukraine im Jahr 2022
führte. Ohne Kenntnisse der Geschichte wird man die nicht zu bezweifelnde
Staatlichkeit der Ukraine und auch das russische Imperium nicht verstehen
können: Woraus sich sein Selbstverständnis speist, wie es zu dem geworden
ist, was es heute noch ist, welche Strategien der Eroberung und
anschließenden Unterdrückung bis Ausmerzung es gegenüber anderen Völkern an
seinen früheren Grenzen angewandt hat, worin also sein imperialer
Erfahrungsschatz besteht, auf dem basierend es die Zukunft gewaltsam
gestalten will.
In Diskussionen und Diskursen können historische Vergleiche gewichtige
Argumente abgeben, wenn sie bei den maßgebenden Menschen aber auf taube
Ohren stoßen oder diese überhaupt nicht bis zu ihnen vordringen, werden sie
– was ja geschehen ist und immer wieder geschieht – geradewegs in den
Untergang marschieren und die anderen, die gemahnt und gewarnt haben, mit
sich reißen. Im Ganzen betrachtet scheint die Menschheit nichts, oder wenn
überhaupt, so doch nur wenig aus der Geschichte zu lernen, und das liegt ja
auch in der Natur des menschlichen Lebens: Jedes neue fängt bei Null an,
und am meisten und vielleicht auch am liebsten lernt es durch das, was es
selbst tut, weil genau dieses Tun handfeste, verbürgte Gewissheiten gebiert
und damit zu Erfahrung wird – Erfahrung, die selbst, wenn sie durch
ungenaue oder gar falsche Verarbeitung oder schon Wahrnehmung betrogen
wurde, dem Einzelnen die Welt und das, was in ihr möglich ist, nicht nur
konturierend vor die Augen stellt, sondern sie auch als dessen
unvermittelte Wirklichkeit erscheinen lässt. Durch die zuerst memorierte
und später erzählte Geschichte übertrifft der Mensch das Tier, er kann
durch sie all jenes über seine Gattung herausfinden, das außerhalb seiner
persönlichen Erfahrung, seiner Umwelt und meistens auch Zeit liegt; und
nicht selten wird er dabei feststellen, dass sich die Menschheit in Zirkeln
zu bewegen scheint, selbst wenn diese Zirkel nicht alle in einer Ebene
liegen, sondern mal höher, mal tiefer, mal verschoben sind, mal verzerrt.
Gumbrecht sieht das Abstandnehmen von dem Wunsch, aus der Geschichte zu
lernen, als eine Befreiung, die neue Möglichkeiten eröffnet:
Zitat: Wenn wir von dem Wunsch, ›aus der Geschichte zu lernen‹ und die Vergangenheit zu ›verstehen‹, Abstand nehmen, befreien wir uns von der Pflicht, am Anfang eines historiographischen Textes die spezifische Relevanz der vergangenen Zeitpunkte zu rechtfertigen, über die wir zu schreiben beschlossen haben. Die im Rahmen der deutschen Tradition so genannten ›Schwellenjahre‹ beispielsweise gibt es in einem die historische Gleichzeitigkeit betonenden Diskurs gar nicht, denn dieser Diskurs will keine Kontinuität zwi- schen Vergangenheit und Gegenwart herstellen, sondern er hat das Ziel, eine Vergangenheit zu isolieren und präsent zu machen.
Eine Vergangenheit zu isolieren müsste sich für Gumbrecht jedoch selbst als
schwierig herausgestellt haben, weil ein Punkt in der Zeit immer auf Punkte
in dessen Vergangenheit und Zukunft verweist. Gumbrecht begründet
beispielsweise, warum er Kafkas Schloss als Quelle in sein Werk aufgenommen
hat, obwohl der Autor bekanntlicherweise bereits 1924 starb: Die
Erstausgabe von “Das Schloss” erschien 1926. Dieser Roman sei für
Gumbrechts Jahresbetrachtung deswegen relevant, weil er erst 1926 seine
öffentliche Wirkung entfalten konnte. Hitlers “Mein Kampf” erschien bereits
1925, er wird aber dennoch häufiger zitiert; für das Zitieren aus
Heideggers “Sein und Zeit” hingegen findet Gumbrecht umgekehrte Gründe
(s.u.).
Es ist letztlich das alte Lied vom “Ende der Geschichte”, das der russische
Philosoph und Hegel-Experte Alexandre Kojève in den 1930er Jahren
angestimmt hat, und das nach dem Zusammenbruch des Moskauer Kommunismus und
dem danach von nicht wenigen erwarteten ewig währenden Triumph von Freiheit
und Demokratie durch Francis Fukuyama in der westlichen Welt quasi zu einer
leitenden Denkfigur erhoben wurde – wenn bei Gumbrecht auch in leicht
abgewandelter Form. Solange es jedoch Menschen gibt und solange sie ihre
Fähigkeit nicht verlieren, Geschichte bewusst zu erfahren und sich selbst
oder anderen zu erzählen sowie erzählte Geschichte verstehend aufzunehmen,
bleibt der Mensch ein historisches Wesen. Man kann wie Gumbrecht aufwendig
probieren, einen Schnappschuss eines ganzen Jahres zu machen, der aus
vielen einzelnen Schnappschüssen zusammengesetzt ist, aber das Resultat ist
dann eben ein recht statisches Nebeneinander von lose verbundenen,
aufeinander verweisenden Fotografien; Werden und Vergehen, die
wahrscheinlich seit Heraklit bekannten Motoren der Geschichte, aber geraten
durch dieses Verfahren und die Art der Präsentation zwangsläufig aus dem
Fokus, was übrig bleibt, ist eine kategorisierte Ansammlung von Gedanken
und Momenten, die immerhin Zeugen einer einst wirksamen Totalität in ihrer
Vielfalt sind, aber das zum Verschwinden bringen, was das Leben eigentlich
ausmacht: Seine Bewegung(en).
Sein und Zeit
Am Ende seines Buches geht Gumbrecht noch recht ausgiebig auf einige
Aspekte von “Sein und Zeit” von Martin Heidegger ein, das zwar erst 1927
erschien, aber im Wesentlichen 1926 geschrieben worden ist. Es scheint
beinahe, als wäre das Vergegenwärtigen des lebensweltlichen Kontextes, in
dem dieses einflussreiche philosophische Werk verfasst wurde, eine der
privaten Absichten von Gumbrecht gewesen – die aber durch das Offenlegen in
“1926” nicht mehr privat geblieben ist. Persönlich finde ich diesen Teil
des Buches weniger ertragreich. Es mag vielleicht überzogen sein, Martin
Heidegger einen Nazi zu nennen, aber ein unmoralischer Drecksack, der die
Zweifel an seiner Integrität, die er selbst gesät hat, auch in einer Zeit
nicht ausräumte, in der er dies gefahrlos tun konnte, ist er sicherlich
gewesen. Aus den Zitaten, die Gumbrecht aus “Sein und Zeit” bringt, ziehe
ich kaum etwas: Es sind endlose Verkettungen von A ist B und B ist C usw.,
wobei A ein trüber, verschlungener Sumpf ist, in den man erst einmal
springen wollen muss und A nicht einmal A, B nicht B und C nicht C genannt
wird, weil das zu banal wäre und es jedermann tun könnte, alles wird durch
Neologismen, Wortverdrehungen und andere sprachtechnische Kniffe dermaßen
verkompliziert, dass Hegel lesen dagegen eine wahre Erholung ist. Manche
mögen das abgehobene und verworrene Geraune Heideggers für die erbauliche
Tiefe einer bewunderungswürdigen geistigen Elitegestalt halten – das dürfen
sie gern tun, und meinetwegen können sie mich im Gegenzug auch nicht schlau genug nennen, um diese Genüsse nachvollziehen zu können. Mich kümmert es nicht.
Ich kann ohne Heidegger so gut wie ohne russische Kunst leben.
Grenzen des Experiments
Das Jahr 1926 lässt sich, wie Gumbrecht feststellt, nicht noch einmal durchleben, aber durch die Artefakte, die es uns hinterlassen hat und durch die
nachhaltigen Wirkungen, die die damals lebenden Menschen in ihm entfaltet
haben, können wir doch versuchen, uns diesem immerhin zu nähern. Fraglich
ist, ob Gumbrechts Ansatz der ergiebigste ist, “das Jahr 1926” zu
verstehen, außer Frage steht jedoch, ob man ihn ungewöhnlich nennen kann:
Er ist es. Wie ein anthropologisch interessierter Vogel, der sich an jeder
Bergkuppe erfreut, gleitet Gumbrecht durch dieses ferne, von ihm erwählte
Jahr – hinab bis zu den Ebenen, auf denen sich das Leben der gewöhnlichen
Menschen abspielt, begibt er sich jedoch viel zu selten.
Gumbrechts Buch bleibt ein Experiment, das – so breit es auch angelegt ist
– notwendigerweise in weiterer Hinsicht unvollständig bleiben muss: Ein
ganzes Jahr des Abendlandes lässt sich kaum auf etwas mehr als 500 Seiten
darstellen, das wäre schon schwer möglich, wenn man sich auf nur einen
einzigen Menschen beschränkte, und dennoch ist “1926” nach meinem
Dafürhalten ein sowohl durch seine Kühnheit imponierender als auch
gelungener Versuch geworden, bei dem man als Leser viel lernen kann – das eigene Studium von Quellen sowie historischer Werke narrativer
Art kann es zwar nicht ersetzen, aber doch entscheidend anregen.
Hören wir Gumbrecht abschließend noch einmal selbst zu der Arbeit an seinem
Buch:
Zitat: Bei der Arbeit an diesem Buch habe ich ständig alte Zeitungen und verstaubte Bücher durchgeschaut, in denen schon seit Jahrzehnten niemand gelesen hatte. Nie fuhr ich Auto, ohne dabei Jazz-Aufnahmen von 1926 zu hören, und immer wieder sah ich in diesem Jahr produzierte Stummfilme. Die wichtigste Herausforderung, der ich mich beim Schreiben des Buches stellen mußte, lag also in der Aufgabe, es verhindern zu müssen, daß diese Hingabe an die historische Unmittelbarkeit, an dieses Zuhandensein, umschlug in das Vorhandensein der historischen Distanz und Objektivität. In welchem Maße kann es einem Buch gelingen, diese direkte Erfahrung (oder die Illusion einer solchen Erfahrung) zu schaffen beziehungsweise aufrechtzuerhalten? In welchem Maße kann es einem Buch gelingen, einen Wunsch zu erfüllen, auf den andere Medien in den letzten Jahren mit einigem Erfolg reagiert haben?
